Die Checkliste für Camperferien (für Miet- und Privatcamper)

Alles, an das Du denken musst.

Wenn Du zum ersten Mal mit einem Wohnmobil (oder Wohnwagen) eine Reise unternimmst, musst du vorab an Diverses denken. Nachfolgend eine Liste der wichtigsten Dinge:

Deine persönlichen Dinge

Das sind wohl die wichtigsten Punkte für den Start in unbeschwerte Ferien. Und denke daran: Von den wichtigsten Dokumenten machst du am besten eine Kopie. Passiere was wolle…

  • Reisepass/ ID/ Fahrausweis/ Fahrausweis (Führerschein) Achtung: Wenn du ein grösseres Wohnmobil mietest oder kaufst, solltest du den entsprechenden Ausweis haben (in der Schweiz C1)
  • Versicherungskarte und Krankenkasse-Ausweis (Wichtig: Du solltest auch in den Feriengebieten im Falles eines Unfalles oder einer Krankheit versichert sein!)
  • Hast du die Reiseschutzbriefe (zum Beispiel ETI-Schutzbrief beim TCS, welcher auch Reisemobile über 3,5 Tonnen versichert
  • ADAC-Mitgliedskarte: Viele Campingplätze gewähren mit der ADAC-Karte Rabatte (Vorallem in der Vor- und Nachsaison)
  • Fahrzeugpapiere inkl. grüne Versicherungskarte für das Wohnmobil
  • Kreditkarte(n): Vielerorts in Europa bist du ohne Kreditkarte im Nachteil. So kannst du zum Beispiel die Strassengebühren mit einer Kreditkarte ganz einfach bezahlen.
  • Möchtest du deinen Hund mitnehmen? Hast du die erforderlichen Ausweise (Impfausweis etc.)? Je nach Grenzbeamten wird dies sogar überprüft.
  • Bargeld: Für kleine Käufe oder fürs Trinkgeld im Restaurant ist Bargeld immer noch die Lösung. Nimm aber nicht die ganze Barschaft ins Wohnmobil. Mit der EC-Karte kannst du in ganz Europa Bargeld abheben!
Das Fahrzeug gut vorbeiten!

Ungezwungene und stressfreie Ferien im Wohnmobil schaffst du mit einer guten Vorbereitung deines Mobils:

  • Fahrzeug kontrollieren (Wasserstand und Motorenoel)
  • Bei eigenem Fahrzeug eventuell kleinen Service machen und Pneus wie auch Bremsen kontrollieren
  • Sind alle Hilfsmittel im Auto? Ohne Warndreieck, Verbandskasten und Warnweste und wie bei Wohnmobilen über 3,5 Tonnen ohne Feuerlöscher kannst du gebüsst werden.
  • Je nach Reiseziel ist ein Ersatzkanister für Diesel oder Benzin von Vorteil
  • Werkzeuge alles Art (zum Beispiel eine mittelgrosse Werkzeugkiste) helfen dir in technischen Notsituationen. Wichtig sind Hammer und Heringe (auch solche für festeren Boden), damit du die Markise befestigen kannst
  • Bei einem Platten ist auch ein Wagenheber (der zu deinem Wohnmobil passt) von grossem Vorteil, auch wenn du bei einem platten Reifen auch den Abschleppdienst informieren und organisieren kannst. Im westlichen Europa helfen dir via Reiseversicherung alle Pneuhändler und Garagen weiter.
  • Ein Starhilfekabel ist bei vielen Wohnmobilen von Vorteil, vor allem wenn du nicht zwei Batterien an Bord hast und der Stromverbrauch in der ‘Haushaltung’ über die gleiche Batterie läuft.
  • Ein Abschleppseil ist wichtig. Vielleicht bleibst du auch mal auf feuchtem Untergrund eines Platzes stehen und bist froh, wenn dir ein Nachbar raus hilft.
  • Wichtig ist auch deine Stromausrüstung. Genügend Verlängerungskabel (einfachere Plätze haben den Strom nicht gleich um die Ecke) und die diversen Stecker und Adapter (CEE-Adapter, Adapter Schweiz-Europa usw.)
  • Wichtig sind auch Ersatzsicherungen und Glühbirnen.
  • Wassertank gefüllt? Je nach Wohnmobil kannst du bis 200 Liter Frischwaaser mitnehmen und bist nicht schon am zweiten Tag auf neues Frischwasser angewiesen. Neben einem Schlauch ist für unterwegs auch eine Giesskanne zum Wasser nachfüllen von Vorteil.
  • Den Ersatzschlüssel richtig versorgen. So gibt es zum Beispiel Wohnmobile, die sich selber abschliessen und wenn der Ersatzschlüssel ebenfalls im Fahrzeug ist, so wird das Ganze kompliziert…
Die Utensilien rund ums Wohnmobil oder Wohnwagen
  • Klapptisch und Campingstühle gehören ebenso zur Grundausrüstung wie (für Badeferien) Liegestühle oder eine Hängematte
  • Möchtest du draussen kochen oder grillieren ist eine Outdoor-Küche ein grosser Vorteil und sehr angenehm. Das Wohnmobil schmeckt nicht stundenlang nach dem letzten Essen. Küchenmöbel wie Koch- respektive Grillplatten sind bei allen Händlern zu kaufen.
  • Einen Aussenteppich vermindert die Reinigungsarbeiten im Mobil und macht den Platz unter der Markise wohnlicher.
  • Eine Gastischlampe oder eine Kerze machen aus dem Nachtessen ein ‘Gala-Dinner’.
  • Wird es abends etwas kühler, so schadet eine Decke nicht und die verschlägt im Wohnmobil nicht viel Platz.
Auch im Wohnmobil ist Hygiene und Gesundheit gefragt
  • Vor der Abfahrt Reiseapotheke üperprüfen und Medikamente, die verordnet sind, einpacken. Vor allem spezifische Tabletten gegen Zucker- oder Blut-Hochdruck usw., die täglich oder regelmässig eingenommen werden müssen.
  • Alle Artikel für die tägliche Hygiene wie Zahnbürste, Zahnpasta oder Duschgel und neu Desinfektionsmittel wie auch Rasierer, Mückenspray, Ameisengift oder Sonnencreme gehören zur Ausrüstung. Diese Sachen können im Notfall in allen Supermärkten oder im Campingladen vor Ort gekauft werden.
Kleider im Wohnmobil

Im Wohnmobil hast du mehr Platz als im Rucksack  oder in der Koffer. Trotzdem, passe deine Garderobe deinen Ferien an. Der Smoking oder der lange Ballrock brauchst wohl nicht in den Ferien mit dem Wohnmobil.

  • Socken und Unterwäsche (Brauchst du nicht für deine ganze Ferienzeit. Auf vielen Campingplätzen kannst eine Zwischendurchwäsche machen.)
  • Campingkleidung wie Jeans, T-Shirt, Pullover (für kältere Tage), Regenbekleidung, Badehose oder Badekleid, Schuhe für den Strand oder zum Wandern
Die Küche einrichten
  • Die meisten Wohnmobile sind mit Kühlschrank inkl. Gefrierabteil ausgerüstet. So kannst du deine Lieblingsspeisen auch in den Ferien geniessen und mitnehmen.
  • Bist du mit einem Mietwagen unterwegs, so sollte dieser eigentlich mit Kochtöpfen, Geschirr und Besteck ausgerüstet sein.
  • Hast du dein eigenes Fahrzeug gekauft, so ist es wichtig, dass du die Küche mit den wichtigsten Utensilien ausrüstest. Ganz soviel Platz wie zuhause hast du nicht, also wirklich keine Luxusgüter mitnehmen.
  • Vor der Reise bevorzugte Lebensmittel, ein kleiner Notvorrat wie Teigwaren, Ravioli in der Büchse, Reis, Oel usw. anlegen.
  • Snacks für den ersten Teil der Reise einkaufen (Sandwichs für unterwegs, Schokolade für Zwischendurch oder nach Wunsch auch anderes, damit Fahrer(in) und Passagiere wohlbehalten ankommen.
  • Bevorzugte Gewürze nach Bedürfnissen von zuhause mitnehmen (und nach der Reise wieder rausnehmen, weil die Streugewürze durch Feuchtigkeit oder Kälte ungeniessbar werden).
Navigieren, sicher ankommen und die schönsten Momente festhalten

Ich habe immer zwei Navis dabei: Christine, meine Frau, kennt die Karte und kann mich dirigieren und anderseits hilft mir mein Navi auch Campingplätze in unbekannten Regionen und Städten (wie zum Beispiel in Lissabon) zu finden.

  • Strassenkarten des jeweiligen Landes haben wir (bei neuen Touren in Gegenden, die wir nicht kennen) immer dabei.
  • Wichtig ist für Fahrten in unbekannte Gegenden auch das Smartphone, damit man im Notfall kommunizieren kann.

Die wichtigsten Momente festhalten: Neben Smartphonebildern sind Aufnahmen mit Fotoapparat oder Kamera zuhause immer ein Highlight. Für Smartphone und Kamera sind Ladegeräte und -kabel selbstverständlich im Wohnmobil wie auch externe Speichermedien.

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